Gast

Felipe Duarte


Felipe Duarte ist eigentlich Maler und Lehrer. Die letzten Jahre hat er sich aber damit beschäftigt, Wege zu finden, wie die Grenzen zwischen Arbeit und Öffentlichkeit verwischt werden können. Mit seiner Arbeit untersucht er unseren Umgang mit anderen Menschen. 

Geleitet von der Idee, dass Wahrnehmung immer ein politischer Akt ist, hat Felipe Unternehmen gegründet, Netzwerke aufgezogen und Kunstwerke geschaffen, die unsere Vorstellung von Recht und Unrecht, Leistung, Klassenzugehörigkeit und Privilegien sowie deren Einfluss auf unsere persönliche(n) Geschichte(n) hinterfragen. 

Seine Forschung konzentriert sich auf das Phänomen der Wahrnehmung. Die Sprache und die inzestuöse Beziehung zwischen Wahrnehmung und Beschreibung sind dabei ständig einem prüfenden Blick ausgesetzt. Felipe sehnt sich nach Wörtern und streitet sich mit ihnen. Leistung, Macht, Privilegien, Erfolg, Mangel und Überfluss sind ebenso verführerische wie trügerische Konzepte. 

Arc hat der Liste seiner nächtlichen Tanzpartner zwei weitere Namen hinzugefügt: Zu seiner grossen Freude haben sich «Kultur» und «Permanenz» als Werte erwiesen, in deren Kultivierung es sich lohnt zu investieren.